Jahresabschlussfahrt 2018 - Wir fahren nach LEIPZIG

Am 29.11.2018 geht es für unsere Klienten nach Leipzig. Wir werden die Stadt bei einer Stadtrundfahrt entdecken. Doch zuvor werden wir dort, wo schon Kaiser Napoleon seine Schlachtpläne entwarf, zu Mittag essen.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Weihnachtsmarktes. Im Anschluss erwartet uns ein leckeres Kaffeegedeck im Panorama Tower und ein sensationeller Blick über das wundschöne Leipzig.

Leistungen: Busfahrt, Reisebegleitung, Mittagessen, Stadtrundfahrt, Besuch des Weihnachtsmarktes, Kaffeegedeck im Panorama Tower.

Reisepreis: 54,00 € pro Person
Abfahrt: 08:00 Uhr Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost (Ecke Albert-Kuntz-Straße / Lewis-Levin Straße)
Rückfahrt: ca. 20:00 Uhr
Info: im Panorama Tower fahren wir mit dem Lift auf ca. 120m H.

Jahresabschlussfahrt 2017 - Hornow und die Schokoladenfabrik

Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas Jahresabschlussfahrt 2017 - Besuch der Confiserie Felicitas
Alle Jahre wieder…. fand auch in diesem Jahr am letzten Dienstag im November die Jahresabschlussfahrt des Vereins statt. Eine Tagestour mit einem Reisebus führte uns schon jeweils nach Dresden in eine Stollenfabrik, nach Bautzen zum Senf oder nach Riesa zu den Nudeln.
Und dieses Jahr sollte uns der Weg nach Hornow in eine Süßwarenfabrik führen.
Der Ortsteil von Spremberg, Hornow, ist nicht zu verwechseln mit dem eher bekannten Dorf Horno, ebenfalls in Brandenburg, dass durch seinen langen, wenn auch erfolglosen, Widerstand gegen den Braunkohleabbau und die damit verbundene Zwangsumsiedlung der zum Teil sorbischen Dorfbewohner lange in aller Munde war.
Nach rund eineinhalbstündiger Fahrt über die Autobahn Richtung Cottbus erreichten wir eine Waldgaststätte (einen ehemaligen Bauernhof) am Rande von Spremberg, in der wir kulinarisch mit Wildgerichten verwöhnt wurden und im Anschluss bei einem kleinen Verdauungsspaziergang das ca. 11 ha große Wildgehege mit rund 120 Tieren, wie Dam- und Muffelwild, Nandus, ungarischen Wollschweinen und Zwergziegen bestaunen konnten.
Im Anschluss fuhren wir in das nicht mehr weit entfernte Hornow. Dort gab es anfangsl die alte, rekonstruierte Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert zu bestaunen, denn diese ist eine der zwei letzten Kirchen in Deutschland, deren Fenster mit der Luce-Floreo-Technik gearbeitet wurden, einer seltenen Ätztechnik, bei der drei unterschiedlich stark ausgeätzte Scheiben in den Farben Rot, Gelb und Blau hintereinander gesetzt werden, wodurch bei durchscheinendem Tageslicht die Bilder wirken, als würden sie leuchten.
Hornow ist ziemlich ländlich gelegen, weswegen man sich nur schwer vorstellen kann, dass dort die „Confiserie Felicitas“ mit über 70 Mitarbeitern ihren Hauptsitz hat. Und noch weniger vorstellbar ist, warum sich ein belgisches Ehepaar, welches in den 80iger Jahren Entwicklungshilfe in Nigeria leistete, kurz nach der Wende entschloss, genau an diesem Standort in der Lausitz Schokolade nach belgischer Rezeptur herzustellen und über die Jahre so zu wachsen, dass es bereits Filialen in Dresden und eine weitere Schaumanufaktur samt Filiale in Potsdam gibt. Aber der Erfolg gibt ihnen Recht.
Wir wurden in der MitMach-Schaumanufaktur von einer fröhlichen Mitarbeiterin mit Schokolade direkt empfangen, die uns zuerst mit modernsten Hilfsmitteln zeigte, wie die Idee der Inhaber entstand und sich weiterentwickelte und vor allem, wie die Schokolade des Hauses hergestellt wird. Bekannt ist diese für seine Hohlkörper, deren Fuß nicht wie sonst üblich geschlossen, sondern durch die spezielle Herstellungstechnik immer geöffnet ist. Und schon nach kurzer Einweisung mussten wir selbst ans Werk und durften unsere eigenen Schokomedaillen mit warmer, weißer Schokolade verzieren – nicht einfach, denn diese erkaltete schnell und aus dem Spritzbeutel kam schon bald nix mehr. Nach getaner Arbeit konnten aber dann die Reste des Inhaltes dessen verspeist werden und die Schokolade war köstlich und animierte uns sogleich, im angeschlossenen Laden einige besondere Schokoladenfiguren zu kaufen, die man handelsüblich nicht erhalten kann. Mit sehr gut gefüllten Tüten wurden wir zum Schluss noch mit Kaffee und hausgemachten Kuchen verwöhnt und konnten dabei den Damen der Produktion über die Schulter schauen, wie sie in großen Töpfen Schokolade schmolzen und die soeben gekauften Figuren wieder nachproduzierten. Gern hätten wir unsere Finger einmal in den Topf mit der dunklen Schokolade getaucht…
Am Ende des Tages begrüßte uns noch die überaus herzliche belgische Besitzerin und lud spontan zu einem Gruppenfoto ein und gern empfehlen wir ihre Schaumanufaktur oder auch nur das Café mit den leckeren Torten und den selbstkreierten Eissorten weiter und werden nach Möglichkeit wieder kommen - nach Hornow und die Schokoladenfabrik.

Ulrike Gobes