Dubai 2018

Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018 Betreute Reise nach Dubai 2018
April 2018

Seit vielen Jahren versuchen wir MITTENDRIN - Reisenden, die Welt zu erkunden und sind schon weit herum gekommen – so ziemlich jede Mittelmeerinsel haben wir erkundet, auf thailändischen Elefanten sind wir geritten, die mexikanischen Maya-Ruinen von Chichén Itzá haben wir erklommen und kenianische Löwen auf einer Safari haben wir bestaunt und nun? Haben wir uns selbst in die Wüste geschickt!
Unsere diesjährige Frühjahrsreise führte uns zwölf Weltreisenden im März in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Diese sind eine Föderation aus sieben Emiraten im Südosten der Arabischen Halbinsel. Die bekanntesten Emirate sind dabei sicherlich Dubai und das Emirat mit der gleichnamigen Hauptstadt der VAE Abu Dhabi. Wir wollten unsere Ferien im Emirat, mit der gleichnamigen regionalen Hauptstadt, Ra’s al-Chaima verbringen.
Wie überall wird in den Emiraten wird auch hier an der Stadterweiterung sichtbar gearbeitet, wobei sich eher traditionelle und moderne Bauten und Anlagen vermischen. Die Amtssprache der VAE ist arabisch und die offizielle Religion ist der Islam, weswegen große Moscheen mit den typischen Minaretten genauso wie riesige Einkaufszentren zum Stadtbild gehören.
An der rund 65 Kilometer langen Küste reihen sich diverse Nobelhotels aneinander und man kann am feinsten Sandstrand und bei immerwarmen Temperaturen das herrliche Meer des Arabischen Golfs genießen. In unseren Wintermonaten herrschen dort angenehme 25°C, wobei die Temperaturen im Sommer auf knappe 50°C ansteigen können, was wohl nur den sehr Sonnenhungrigen zu empfehlen ist.
Ra’s al-Chaima ist rund eine Autostunde von Dubai entfernt. Die Straßen sind wie aus dem Bilderbuch, mehrspurig und völlig intakt und die LKWs müssen sich kilometerweit auf einer Spur entlangstauen, da ihnen das Überholen auf der Mittelspur bei Entzug des Führerscheins verboten ist - ein Traum jedes Autofahrers. Und schon von der Weite erkennt man die Skyline der schillernden Metropole Dubai mit den unzähligen Wolkenkratzern – und das mitten in der Wüste. Atemberaubend ist der Anblick des derzeit höchsten Turms der Erde, dem Burj Khalifa mit 828m. Überhaupt wird in Dubai alles nach Superlativen bemessen – das größte Einkaufszentrum, das größte Feuerwerk, das längste fahrerlose Metronetz, das größte Süßwarengeschäft und und und. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, in welch kurzer Zeit inmitten einer solch ungastlichen Region so viel entstanden ist. Jeder hat schon mal von der Palmeninsel gehört, deren gesamte Existenz auf extra dafür aufgeschüttetem Sand beruht. Oder vom Burj Al Arab, dem ersten 7-Sterne-Hotel in Form eines Segels. Dubai hat in den vergangenen Jahrzehnten eine unglaubliche Entwicklung vorgenommen, nachdem in den 1950iger Jahren große Ölvorkommen entdeckt wurden. Mit Hilfe dieser Einnahmen wurden große infrastrukturelle Projekte realisiert, die Dubai auch unabhängig vom Öl zu einer großen international erfolgreichen Wirtschaftsmacht machen. Dubai ist durch seine geografische Lage zwischen dem Westen und dem asiatischen Markt ein optimaler Standort als Warenumschlagsplatz, ebenso die Freihandelszonen locken ausländische Großunternehmen. Aber auch der Tourismussektor befördert das Wirtschaftswachstum. Die Verknüpfung von Wirtschaft und Kultur, von Ideenvielfalt und Innovation wird sicherlich einen weiteren Höhepunkt in der World Expo 2020 dort finden, zu der Millionen weiterer Dubai-Besucher erwartet werden. Heute haben wir gerade einmal das fast noch brach liegende Ausstellungsgelände gesehen, sicher sind wir aber, dass der bis dahin neu zu entstehende höchste Aussichtsturm der Welt, dessen genaue Maße noch geheim sind, um den Titel nicht im Vorfeld an andere zu verschenken, bis dahin fertiggestellt wird.
Neben der Vielzahl an Hochhäusern, eines gleicht dem Londoner Big Ben, ein anders an das Marina Bay Sands (das mit dem Pool auf dem Dach) aus Singapur, kann man aber auch die noch vorhandene Altstadt sich anschauen, die mit ihrem Gewürz- und Goldmarkt die Besucher in das traditionelle Dubai versetzt. Aber auch hier wieder: Der größte und schwerste Goldring der Welt wird hier in einem Schaufenster ausgestellt; er ist fast 60 kg schwer und über 2,20m breit und ist rund 3 Millionen Dollar wert. Auch eine Fahrt mit einem der traditionellen Boote, den Daus, durfte auf unserer Tour nicht fehlen. Die Fahrt über den Dubai Creek machte noch einmal die Gegensätze zwischen der historischen Welt und der beeindruckenden Wolkenkratzerkultur deutlich. Ausklingen ließen wir den Tag in Dubai bei der beeindruckenden Licht- und Wassershow am Burj Khalifa. In dem vor dem Turm angelegten poolähnlichem Gewässer finden jeden Abend mehrere unterschiedliche Wasserspiele statt. Abwechselnd mit dem Beleuchten des Turms zu Musik blicken hunderte Besucher fasziniert in den Abendhimmel.
Dass die Emirate inmitten der Wüste liegen, wurde uns bei einem Ausflug in die Umgebung Ra’s al-Chaimas noch einmal deutlich. Nicht wenige Autominuten von unserem Hotel unter Palmen mit den saftigen grünen Wiesen (natürlich künstlich angelegt) wartete die Wüste bei einer Safari auf uns. Ein gänzlich konträres Programm zur glitzernden Metropole! Hier machten wir ein knapp einstündige Jeeptour und sind die Sanddünen auf und bergab gefahren und wurden ordentlich durchgeschüttelt. Unterwegs konnte man tatsächlich einige Skelette von Kamelen entdecken, die treuesten Freunde der Einheimischen, da sie nicht nur als Transportmittel dienen, sondern auch Fleisch, Milch oder Leder liefern. Aus Kamelmilch hergestellte Schokolade konnten wir auch probieren und sie war sehr lecker. Die angebotenen Kamelritte im Anschluss an die Safari konnten nicht jeden überzeugen; die Mutigen unter uns haben doch den ein oder anderen Angstausdruck im Gesicht gehabt oder von sich gegeben, als die gewaltige Tiere erst mit den Hinterbeinen aufgestanden sind und man ein wenig nach vorne gekippt ist. Dafür wurden alle im Anschluss mit einem köstlichen Barbecue mit viel Lamm und Huhn verwöhnt und eine Show einer Bauchtänzerin und eines Derwischs (der einen riesigen Tellerrock um sich herumdreht) rundeten den Abend ab.
Unsere Reisen sollen aber auch immer der Erholung dienen, welche wir in unserem Hotel fanden. Ausgesprochen freundliches und herzliches Personal empfing uns jederzeit und verwöhnte unsere Gaumen mit den verschiedensten kulinarischen Lamm- und Fischgerichten. Am Meer konnten wir bei Spaziergängen Muscheln sammeln, im seichten Wasser konnten wir Fische und auch Rochen bestaunen. Der Pool verfügte über Rutschen und ließen die Teilnehmer der Gruppe wieder jung werden. Das Hotel bot regelmäßig Programm an, bei dem wir gern mitmachten, vor allem als ein Tina-Turner-Double einen unserer Mitreisenden durch viel Körperkontakt verzückte. Oder als eine große indische Gruppe das traditionelle Frühlingsfest Holi feierte und wir über und über mit den bunten Pudern bestreut wurden. Oder wie wir die Abende durchtanzten oder oder oder. Es war eine erlebnisreiche Zeit und die Vereinigten Arabischen Emirate sind immer eine Reise wert – wenn einer eine Reise tut.
Ulrike Gobes